SG Bad Rodach/Großwalbur - TV Weidhausen   23:23   (8:12)

Am vergangenen Samstag empfing die SG Bad Rodach den Tabellenzweiten TV Weidhausen. Sicher sollte dies ein schweres Spiel für die Badstädter werden, auch wenn man nach einer recht ordentlichen Leistung gegen den TV Neues vergangene Woche doch selbstbewusst in das Spiel gehen konnte. 
Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Mannschaften gleichstark (2:2). Für längere Zeit konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Allerdings zeigte die SG in dieser Phase hin und wieder einige Unsicherheiten. Jedoch konnte sich Sebastian Martin durch seinen Einsatz und einige Tore auszeichnen (6:6). Mitte der ersten Halbzeit bekam Torhüter Ulli Beetz auf Grund eines fatalen Schiedsrichterfehlers eine Zweiminutenstrafe. Die folgende Unterzahl nutzten die Gäste um sich Stück für Stück abzusetzen (7:9). Vor allem durch die starke Leistung von Lars Urbach, dem Keeper des TV Weidhausen, der immer wieder auch hundertprozentige Torchancen verhinderte, konnten die Gastgeber bis zur Pause nicht mehr den Anschluss an den Gegner zu finden. Auch Rückraumspieler Jan-Dirk De Roij bereitete mit seinen Treffern der SG einige ProblemeSo ging es mit einem Stand von 8:12 in die Pause. 

Nach der Pause konnten die Gäste weiterhin ihren Vorsprung behalten, den sie vor der Pause herausgespielt hatten, beibehalten (13:17). Allerdings fing sich die SG wieder, was vor allem am eingewechselten Torhüter Simon Swoboda lag, der kaum noch Tore für den TV Weidhausen zuließ (14:18). So begann eine recht rasche und spannende Aufholjagd (18:19), bei der sich Ferdinand Wagner, wieder einmal bester Werfer der Gastgeber, besonders hervortun konnte. So schaffte es die SG sogar noch einmal in Führung zu gehen (23:21). Nach dem Spiel scherzte Michael Baumann, Trainer auf Seiten der SG, über die starke Aufholjagd mit den Worten „Wie Phönix aus der Asche“. Zum Sieg reichte es allerdings leider nicht mehr, da durch einige Unkonzentriertheiten die Gäste wieder auf 23:23 herankamen. Da die letzte Chance auf den Sieg für die Gastgeber, ein Freiwurf kurz vor Spielende, ohne erkennbaren Grund zurückgepfiffen wurde, endete das Spiel unentschieden. Generell muss man sagen, dass die Leistung der Schiedsrichter teilweise katastrophal, jedoch auf beiden Seiten, sodass keine der Mannschaften einen Vorteil daraus ziehen konnte. 
wesch

Tore für die SG:

Ulli Beetz, Simon Swoboda(TW);Stephan Zipfel, Kay Seifert(1); Dominik Büschel, Alexander Karl, Nils Reinermann (2); Sebastian Martin(6); Ferdinand Wagner (9)

Tore für den TV:
Lars Urbach, Marcel Schieber(TW); Andreas Bauer(1), Christian Proll, Christian Drewest, Daniel Recknagel, Jens Lobenstein(3);Heiko Knauer(4); Jan-Dirk De Roij(6)


HASPO Bayreuth II - SG Bad Rodach/Großwalbur 24:29 (14:17)

Als Favoriten fuhren die Badstädter, die wieder auf den verletzten Dominik Büschel verzichten mussten, nach Bayreuth. Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Münchberg galt es die eigenen Stärken wiederzufinden, die man in dieser Saison schon mehrmals Auswärts zeigen konnte. HASPO Bayreuth präsentierte sich trotz ihrer Tabellensituation und nur einem Sieg aus 7 Spielen nicht als Punktelieferant, sondern es entwickelte sich ein zunächst ausgeglichenes Spiel. Bis zum 6:6 konnte sich keines der Teams absetzen doch ein kleiner Zwischenspurt (6:9) verschaffte den Gästen erstmals etwas Luft. Diesen Vorsprung konnte man bis zum 10:13 halten, bis man die Gastgeber durch unnötige Ballverluste zum Torewerfen einlud (13:13). Doch die Rodacher sammelten sich und konnten bis zum Halbzeitpfiff den alten Vorsprung wieder herstellen. Negativer Höhepunkt der ersten Halbzeit war die Rote Karte gegen den HASPO-Torwart Schmutzler, der bei einem Gegenstoß aus seinem Tor stürmte und in Sebastian Martin sprang, der sich in vollem
Lauf befand und nicht mehr ausweichen konnte. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte S. Martin glücklicherweise weiterspielen, während das Schiedsrichtergespann Schmutzler folgerichtig vorzeitig zum Duschen schickte.
Nach der Pause begannen die Badstädter konzentriert und in der Abwehr wurde nun um jeden Ball gekämpft, was man in der ersten Halbzeit teilweise vermissen ließ. Den Bayreuthern kaufte man damit den Schneid ab und zwang sie durch die gute 6:0 Deckung zu vielen Fehlern. So konnte das Gästeteam den Vorsprung bis zur Mitte der 2. Halbzeit auf 18:25 ausbauen, was auch die höchste Führung an diesem Nachmittag bedeutete. Die Gastgeber, die sich im Verlauf des Spiels nie aufgaben, kamen zwar durch einige schöne Einzelaktionen wieder etwas heran (20:25) aber die Rodacher konnten diesen, zu keiner Zeit gefährdeten Auswärtssieg routiniert nach Hause schaukeln. Auch heute zeigte sich mal wieder das die Mannschaft aus Westoberfranken sehr ausgeglichen besetzt ist und annähernd jeden Spieler gleichwertig zu ersetzen weiß. Positiv ist auch das Schiedsrichtergespann aus Münchberg zu erwähnen, das zu keiner Zeit Probleme mit dieser, von beiden Mannschaften fair geführten Partie hatte. (swob)


Tore für die SG: Beetz, Swoboda (TW), Reinermann(2), Wagner(5), Zipfel(5/4), Martin (4), Bunk (1), Brückner(3), Karl(1), Seifert (6/1), Kolb (2/1)

SG Bad Rodach/Großwalbur – TS 1887 Selb 28:27 (18:13)

Als letzten Heimspielgegner empfing die Spielgemeinschaft den Meister aus der Porzellanstadt.
Die Gäste erwischten den besseren Start und kamen vor allem durch den überragenden Johannes Kempf zu einfachen Toren (1:3). Zwar erzielte die Heimmannschaft immer wieder sehenswerte Treffer, doch machte man es dem Rückraum der Turnerschaft immer noch zu einfach und so konnte man den Rückstand nicht verkürzen (8:10). Nach einer Auszeit (16.) und einigen deutlichen Worten stabilisierte sich die Abwehr, die vom starken Markus Fladt hervorragend organisiert wurde und störte die Gäste jetzt viel früher. Auf dieser Grundlage kam man vor allem über Sebastian Martin & Dominik Büschel zu schnellen Toren und man konnte sich entscheidend absetzen (15:11). Bis zur Pause bauten die Badstädter ihren Vorsprung auf fünf Tore aus (18:13). Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr weiterhin sehr stabil und so konnte man den Vorsprung weiter ausbauen (20:14). Der Meister wollte sich aber natürlich mit einem Sieg aus der Liga verabschieden, gab sich nicht geschlagen und verkürzte den Rückstand (23:20). Unverständlicher Weise kränkelte das Angriffsspiel in dieser Phase sehr und man ließ einige klare Möglichkeiten aus.
Außerdem bot man den Gästen wieder die Möglichkeit, sehr einfache Tore zu erzielen. Dementsprechend war man froh, dass Ulrich Beetz einen guten Tag erwischte und in den entscheidenden Phasen die wichtigen Bälle parierte (28:25). Die letzten zwei Minuten verliefen sehr kurios. Völlig überhastet und vor allem unnötigerweise wurden im Angriff die Bälle förmlich weggeschenkt und man brachte die Ostoberfranken wieder zurück ins Spiel (28:27). Direkt nach dem Anwurf verlor die Baumann/Koschny – Truppe erneut den Ball und musste mit dem Schlusspfiff fast noch den Ausgleich hinnehmen. Am Ende gewann aber verdient und zeigte noch mal, dass man durchaus in der Lage ist, mit den sogenannten Spitzenteams mitzuhalten.

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (7/2), Reinermann (1), Büschel (7),  Heublein S. (3), Zipfel, Schnabel (1), Karl, Martin (6), Zelenow (3/3)

SR: Güßregen/Schäfer (Spvg Ahorn/TSV Lengfeld)

HSG Fichtelgebirge – SG Bad Rodach/Großwalbur 31:28 (15:10)

Hoch motiviert fuhren die SGler zum Tabellenzweiten der BZOL, der HSG Fichtelgebirge. Nach zwei schnellen Toren und der damit verbundenen 0:2 Führung dachte die Baumann/Koschny – Truppe, dass sie an diesem Tag durchaus mit dem Gastgeber mithalten könnte. Doch merkte man der ohnehin schon stark ersatzgeschwächten Mannschaft (Beßler & Zelenov verletzt), vor allem in der Abwehr, das Fehlen von Markus Fladt sehr an.Der wurfgewaltige Rückraum der Gäste kam immer wieder zum Abschluss und sorgte dafür, dass sich die beiden Mannschaften beim 3:3 das letzte Mal auf Augenhöhe bewegten.Beim Stande von 12:7 starteten Jan Pampel & Co. Eine Serie und zogen auf 20:7 davon.Somit war das Spiel zur Halbzeitpause so gut wie entschieden (22:10).
Nach dem Seitenwechsel gaben sich die Gäste zwar nicht auf, doch konnte man den Rückstand nicht entscheidend verkürzen (27:15). Im Angriff leistete man sich zu viele Fehler, die besten Chancen wurden sehr oft vergeben und in der Abwehr fand man einfach kein Mittel, gegen den stark spielenden Rückraum der Ostoberfranken (30:15).
Phasenweise kam man zwar noch zu einigen sehenswerten Treffern, doch war dies schon längst nicht mehr, als reine Ergebniskosmetik. Am Ende trennten sich die beiden Teams beim Stande von 38:25. Dieses Ergebnis fiel zwar recht hoch aus, doch auf Grund einer desolaten Hälfte und einer starken Leistung der Heimmannschaft, dürfen sich die Gäste nicht darüber beschweren.

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Wagner (8/4), Reinermann (1), Büschel (5), Zipfel (1), Schnabel, Brückner, Martin (3), Karl (1), Heublein S. (6)

SR: Fischer/Schüller (SG Nickelhütte/Aue)

1912/TV HallstSGadt – SG Bad Rodach/Großwalbur 25:25 (10:14)

Stark ersatzgeschwächt reiste die Spielgemeinschaft zu einer sehr ungewohnten Zeit zum Aufsteiger aus Hallstadt. Man musste auf Konstantin Zelenow und Carsten Beßler (Verletzung), sowie auf Ulrich Beetz und Sebastian Schnabel (Wahlhelfer) verzichten. Dennoch war man natürlich der Favorit und trat auch sehr selbstbewusst auf. Nach dem die Partie zu Beginn von den beiden Abwehrreihen geprägt wurde (5:5), schaffte es die Auswärtsmannschaft, sich erstmals abzusetzen (5:7). Leider ging man mit seinen Chancen, wie so oft, sehr fahrlässig um und konnte so den Vorsprung nicht ausbauen (6:8). Die Heimmannschaft nahm eine Auszeit und diese wurde auch von den Gästen effektiv genutzt. Gestützt, auf einer sehr guten Abwehr, baute man die Führung endlich aus (6:11). Hier waren es vor allem Ferdinand Wagner und Sascha Heublein, die immer wieder Akzente setzen konnten. Bis zur Halbzeitpause verlief das Spiel wieder ausgeglichen und somit trennte man sich hier beim Stande von 10:14.
Nach dem Seitenwechsel erwischte der Gastgeber den besseren Start und konnte den Rückstand verkürzen (16:17). Ballverluste im Angriff und Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten ermöglichten es der SG 1912/TV Hallstadt, das Spiel wieder offen zu gestalten (20:21). Beim 20:23 dachte man jedoch, das die Partie zu Gunsten der Gäste entschieden ist, doch leistete man sich, gegen den tapfer kämpfenden Aufsteiger, zu viele Fehler, welche meistens per Siebenmeter (10 Stück) ausgenutzt wurden (23:23). Nun entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der die Schiedsrichter ein wenig die Übersicht verloren. Die Badstädter legten vor, doch kam der Gastgeber zweimal in Folge, per Strafwurf, zum Ausgleich (23:24; 24:25). Elf Sekunden vor Schluss nahm die Auswärtsmannschaft ihre Auszeit und kam anschließend zum Abschluss. Leider vergab man diese Chance und musste sich mit der Punkteteilung zufrieden geben (25:25).

Tore für die SG: Heublein M., Weschenfelder – Fladt (1), Wagner (7/1), Reinermann (2), Büschel (3), Heublein (9/3), Brückner (2), Martin (1), Karl

SR: Balzer/Loock (TV Gefrees/ASV Auerbach)

SG Bad Rodach/Großwalbur – HaSpo Bayreuth II 31:30 (15:14)

Die beiden Mannschaften kennen sich sehr gut und sind sich in der Vergangenheit immer auf Augenhöhe begegnet und so war es auch an diesem Wochenende. Zu Beginn trat der Gastgeber sehr konzentriert auf und konnte, gestützt auf eine sehr gute Abwehrleistung, eine drei Tore Führung herausspielen (3:0). Doch die Auswärtsmannschaft schüttelte nun ihre Nervosität ab und glich beim 4:4 wieder aus. Die Gäste kamen vor allem über die rechte Seite immer wieder zum Abschluss und konnte so einige Treffer erzielen. Auf Seiten der Heimmannschaft war es vor allem Dominik Büschel, der im Angriff Akzente setzen konnte und mit einem vorbildlichen Rückzugsverhalten einige Pässe des gegnerischen Torwarts abfing. Die Regionalligareserve, die über einige technisch beschlagene Spieler verfügt, nutzte aber jede Schwäche der SGler eiskalt aus und zog beim 9:11 auf zwei Tore davon. Nach einer Auszeit konnte man sich aber noch mal besinnen und ging bis zum Seitenwechsel wieder mit einem Tor in Führung (14:15).
Nach der Halbzeitpause erwischte der Gastgeber einen katastrophalen Start. Im Angriff leistete man sich einige technische Fehler und die Gäste kamen durch Tempogegenstöße zum Torerfolg (17:19). Beim 20:20 gelang der Baumann/Koschny – Truppe aber der Ausgleich und die Badstädter hatten ihren Gegner ab diesem Zeitpunkt gut im Griff. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Sebastian Martin heraus, der einige sehenswerte Treffer erzielte. Beim 26:25 hatte man die Chance, per Siebenmeter die Führung auszubauen, doch musste man im Gegenzug den Ausgleich hinnehmen (26:26). Es entwickelte sich nun eine hektische Schlussphase, in der die Schiedsrichter offensichtlich nicht immer den nötigen Durchblick hatten. Die Auswärtsmannschaft drehte das Spiel und zog bis zur 58. Minute auf drei Tore davon (28:31). Doch die Spielgemeinschaft steckte nicht auf, holte Tor um Tor auf und kam sogar zum Ausgleich (31:31). Leider zählte dieser Treffer aber nicht, doch die Heimmannschaft blieb in Ballbesitz. Der letzte Angriff brachte aber nichts mehr ein und so nahm, am Ende einer ausgeglichenen Partie, die glücklichere Mannschaft die zwei Punkte mit nach Hause (30:31).

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt (2), Wagner (4/1), Reinermann (4), Büschel (5), Beßler (2), Heublein S. (2), Schnabel, Brückner (1), Martin (7), Karl (3)

SR: Denzler/Heil (HC 03 Bamberg/SG Bamberg/Hallstadt)

SG Bad Rodach/Großwalbur – ASV Marktleuthen 34:19 (16:9)

Der Aufsteiger aus Marktleuthen war zu Gast in der Rodacher Bayernhalle. Die Gäste erzielten den ersten Treffer des Spiels (0:1), doch war schnell klar, dass die Mannschaft, um den angeschlagenen Frank Lichtinger, nicht über die spielerischen Mittel verfügt, um die Partie offen zu gestalten (7:2). Vor allem Carsten Beßler und Sascha Heublein fanden immer wieder Lücken und kamen so zum Torerfolg. Dennoch gab es immer wieder die ein oder andere Nachlässigkeit im Deckungsverband des Gastgebers und so schaffte es der ASV , den Abstand zu verkürzen (9:7). Aber eine Auszeit, ein paar deutliche Worte des Trainergespanns und ein gut aufgelegter Ulrich Beetz sorgten dafür, dass man bis zur Halbzeitpause wieder davon ziehen konnte (16:9).
Nach dem Seitenwechsel wurde die Deckung umgestellt und sofort wirkten die Gäste mal wieder überfordert. Einige schön vorgetragene Angriffe und ein paar Gegenstöße sorgten für die neun Tore Führung (21:12). Danach wurden im Angriff einige klare Chancen ausgelassen und so lud man die Auswärtsmannschaft zu einfachen Toren ein. Diese nutzten die Gelegenheiten und verkürzte den Rückstand (21:15). Bis zum 26:18 hielt die Auswärtsmannschaft noch dagegen, doch verzweifelte man nun immer wieder an der guten Abwehr der SG, die mit Marcel Heublein den nötigen Rückhalt hatte. Auf dieser Grundlage konnte das Spiel entgültig entschieden und der Vorsprung ausgebaut werden (33:18). Die letzten beiden Treffer waren nur noch Ergebniskosmetik (34:19).

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt (2), Wagner (6/2), Reinermann (2), Büschel (2), Beßler (6/2), Heublein S. (7), Schnabel, Brückner (3), Martin (4), Karl, Zelenov (2/1)

SR: Schöpf/Speer (TSV Weitramsdorf)

TS Schwarzenbach – SG Bad Rodach/Großwalbur 40:35 (21:18)

Der Gastgeber steckt mitten im Abstiegskampf und trat dementsprechend von Beginn hoch motiviert auf. Vor allem der gut eingestellte Rückraum der Turnerschaft machte der Gästeabwehr große Probleme und somit gelang man schnell in Rückstand (4:2). Im Angriff lief es aber besser und so konnten die Baumann/Koschny – Schützlinge immer wieder Treffer erzielen, glichen beim 4:4 aus und konnten sogar in Führung gehen (6:7). Auf Seiten der Ostoberfranken war es vor allem der Tscheche, Pavle Veraja, der selbst immer wieder torgefährlich war und seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte (12:11). Die Schwarzenbacher waren zu diesem Zeitpunkt sehr gut drauf und profitierten immer wieder von der katastrophalen Deckungsleistung der Badstädter. In dieser, wahrscheinlich spielentscheidenden, Phase gelang es ihnen drei Treffer in Folge zu erzielen und ihren Vorsprung auf vier Tore auszubauen (15:11). Der Auswärtsmannschaft gelang es nicht, diesen Rückstand bis zur Halbzeitpause entscheidend zu verkürzen (21:18).
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Zwar erzielten die Gäste immer wieder schön heraus gespielte Tore, doch war man nicht in der Lage, die Abwehr zu stabilisieren (30:25). Doch nach einer Auszeit und einer taktischen Umstellung der Abwehr holten die SGler Tor um Tor auf und hatten beim 31:30 sogar die Chance in Führung zu gehen. Vor allem Sascha Heublein und Ferdinand Wagner erwiesen sich als sehr sichere Schützen und trugen ihren Teil dazu bei. Dennoch musste man einen weiteren Gegentreffer hinnehmen und so wurde diese kämpferische Leistung nicht belohnt (32:30). Leider sahen in dieser Phase auch die beiden Schiedsrichter nicht sehr gut aus und trafen die ein oder andere fragwürdige Entscheidung. Nichts desto trotz muss sich die Mannschaft aus der Badstadt an die eigene Nase fassen und einsehen, dass 40 Gegentreffer, gegen einen Abstiegskandidaten, am Ende einfach viel zu viel sind. Der Gastgeber aus Schwarzenbach holte somit verdient zwei Punkte und ist mit dieser Leistung sicherlich in der Lage, die Klasse zu halten.

Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt, Wagner (9), Büschel (3), Heublein S. (7), Zipfel, Brückner (3), Martin (3), Karl, Zelenow (10/7)

SR: Baumgärtel/Moje (TV Münchberg/SSV Kasendorf)

SG Bad Rodach/Großwalbur – ASV Pegnitz 36:25 (19:11)

Am Faschingswochenende war der Aufsteiger aus Ostoberfranken, der ASV Pegnitz, zu Gast in der Rodacher Bayernhalle. Der Tabellenletzte (4 Punkte) hatte nichts zu verlieren und konnte befreit aufspielen. Die SG Bad Rodach/Großwalbur musste an diesem Spieltag auf den zur Zeit stark spielenden Carsten Bessler verzichten, doch der Gastgeber ging von Beginn an sehr konzentriert zu Werke und konnte, gestützt auf einer guten Defensivleistung, einige einfache Treffer erzielen (7:1). Beim 10:3 dachten wahrscheinlich die meisten, dass das Spiel schon gelaufen ist, doch steckte die Auswärtsmannschaft nie auf und nutzte eine Schwächephase der Spielgemeinschaft, die vor allem im Angriff ihre Möglichkeiten nicht konsequent ausnutzte (10:6). Hier war es überwiegend Johannes Deinzer, der immer wieder zum Torerfolg kam (7 Tore). Bis zur Halbzeitpause konnte sich die Baumann/Koschny – Truppe aber nochmals besinnen und ging mit einer 8 Tore Führung in die Kabine (19:11).
Nach dem Seitenwechsel ging der Gastgeber wieder sehr engagiert zu Werke. Vor allem über die 1. bzw. 2. Welle konnte man immer wieder schnelle Treffer erzielen (28:17). Vor allem Sascha Heublein trug sich hier des öfteren in die Trefferliste ein (7 Tore). Die Gäste aus Pegnitz spielten zwar mit viel Einsatz, doch fehlten ihnen hin und wieder einfach die spielerischen Mittel, um sich gegen die Abwehr des Tabellendritten durchzusetzen (32:19). Das Spiel war natürlich zu diesem Zeitpunkt längst entschieden und dies merkte man den beiden Mannschaften auch etwas an. Zwar bot die Mannschaft, um den gut aufgelegten Dominik Büschel, weiterhin eine konzentrierte Leistung und spielte beim Stande von 32:20 eine sehr ordentliche Defensive, doch ging man im Angriff zu leichtsinnig mit seinen Chancen um (35:20). Dem zu Folge gehörten die letzten Minuten der Auswärtsmannschaft, die diese Abschlussschwäche nutzte und durch Gegenstöße noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte (36:25).

Tore für die SG: Heublein M. – Fladt, Wagner (2), Reinermann (6), Büschel (7), Heublein S. (7), Schnabel (2), Brückner (1), Martin (4), Karl (1), Zelenov (6/5), Sauerbrey

SR: Güßregen/Schäfer (TSV Lengfeld/Spvg Ahorn)

19.01.08 SG Bad Rodach/Großwalbur – HC 03 Bamberg 34:27 (18:14)

Der Handballclub aus Bamberg war zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.Der Tabellensechste hat einen Umbruch hinter sich und befindet sich deshalb im „Niemandsland“ der BZOL. Dennoch präsentierten sich die Gäste von Beginn an in einer guten Verfassung und machten sofort klar, dass sie hier nichts zu verschenken haben (3:3).Bis zum 8:8 boten sich die beiden Mannschaften ein Kopf an Kopf – Rennen, das aber von einigen Unsicherheiten und technischen Fehlern geprägt war.Hier gelang es dem Gastgeber das erste Mal, sich etwas abzusetzen (10:8).Vor allem Carsten Beßler (8 Tore) spielte erneut eine starke Partie und war maßgeblich daran beteiligt.Beim 13:12 gelang der Auswärtsmannschaft erneut der Anschluss, doch schafften es die SGler, ihre Führung bis zur Halbzeitpause wieder auszubauen (18:14). 
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Gastgeber, vor allem in der Abwehr, wesentlich engagierter & konzentrierter.Ullrich Beetz gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt und leitete einige schnelle Angriffe ein.So konnte der Vorsprung innerhalb kurzer Zeit auf zehn Tore ausgebaut werden (28:18).Hier war es vor allem Sascha Heublein, der die Deckung organisierte und im Angriff eine 100%ige Trefferquote bot (8 Tore).Unverständlicher Weise ließ der Gastgeber aber nach und brachte den Handballclub wieder ins Spiel (31:24). Ähnlich, wie in den letzten beiden Partien „gönnte“ man sich eine zehnminütige Schwächphase, doch hatten die Gäste nicht die Möglichkeiten, diese zu nutzen. Dies lag vor allem auch daran, dass Alexander Karl den spielstarken Frank Spitzenpfeil nahezu ausschaltete und somit den Gästen das Durchsetzungsvermögen fehlte. Einzig Stefan Haupt konnte überzeugen und lieferte auf Linksaußen eine Starke Partie ab (9 Tore). Am Ende brachte die Spielgemeinschaft aus der Badstadt den Sieg zwar sicher, aber relativ glanzlos über die Bühne und fuhr die Zähler 5 und 6 im Jahr 2008 ein.

SG Bad Rodach/Großwalbur:  Heublein M., Beetz – Fladt, Reinermann (5), Büschel (3), Beßler (8/2), Heublein (8), Schnabel (2), Martin (4), Karl, Zelenow (4/1)

12.01.08 TV Rehau – SG Bad Rodach/Großwalbur 26:30 (12:17)

Die Spielgemeinschaft aus Bad Rodach/Großwalbur reiste zum Turnverein aus Rehau.
Der Tabellennachbar wollte sich natürlich für die Hinspiel – Niederlage revanchieren und war dementsprechend motiviert. Doch es waren die Gäste, die den besseren Start erwischten.Tolle Anspiele von Konstantin Zelenow und die Vollstreckerqualitäten von Carsten Beßler sorgten für die schnelle 0:4 Führung und für das ersten Timeout in der 4. Minute. Danach kam die Heimmannschaft etwas besser ins Spiel, doch präsentierten sich die SGler sehr konzentriert und nutzten diesmal ihre Chancen (2:7). Die Zuschauer sahen zu dieser Zeit eine ansprechende Partie, in der beide Mannschaften 100 % gaben. Beim 10:12 gelang es dem Gastgeber wieder den Abstand zu verkürzen, doch ließ sich die Mannschaft um Sascha Heublein nicht verunsichern und ging mit einem fünf Tore Vorsprung in die Kabine (12:17).
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Baumann/Koschny – Truppe da an, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte (14:19). Vor allem Nils Reinermann erwies sich als Aktivposten und konnte 8 Treffer erzielen. Dennoch steckte der Gastgeber nie auf und kam vor allem über den starken Zdenek Svab zum Torerfolg (17:20). In den letzten fünfzehn Minuten war noch mal richtig „Feuer“ in der Partie. Die Auswärtsmannschaft zog erneut davon (18:24), doch konterten die TVler und fanden beim 22:26 wieder den Anschluss.In dieser Phase war es aber vor allem der Torwart der Gäste, Marcel Heublein, der mit seinen Paraden der Mannschaft den nötigen Rückhalt gab. Die Heimmannschaft kämpfte aufopferungsvoll, doch konnte sie nie den Rückstand aus den ersten drei Minuten aufholen (25:29). Am Ende spielten die Gäste das ganze relativ souverän über die Zeit (26:30) und fuhren verdient mit den zwei Punkten nach Hause. Außerdem muss man an dieser Stelle auch das souveräne Schiedsrichtergespann positiv erwähnen.

Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt (1), Wagner (2), Reinermann (8), Beßler (7), Büschel (5), Heublein S. (3), Schnabel, Martin, Karl, Zelenow (4/1)

SR:Geier/Rolle (SHC Meerane)

05.01.08 SG Bad Rodach/Großwalbur – HSC 2000 Coburg III 29:17 (14:10)

Ungewohnt früh wurde die Saison im neuen Jahr fortgesetzt und so trafen sich am Wochenende die SG Bad Rodach/Großwalbur und der HSC 2000 Coburg III zum Derby in der Rodacher Bayernhalle.
Die Gäste machten mit ihrer stark ersatzgeschwächten Mannschaft den Badstädtern von Beginn an das Leben sehr schwer (0:2). Wieder einmal vergab der Gastgeber reihenweise die besten Gelegenheiten und kam in der Abwehr nicht mit dem sehr beweglichen Rückraum des Handball – Sport – Clubs zurecht. Dennoch glichen sie beim 2:2 das erste Mal aus und schafften anschließend die 4:2 Führung. Das Spiel verlief sehr zerfahren und ein Spielfluss mochte nicht wirklich aufkommen. Auf Seiten des Gastgebers war es Ferdinand Wagner, der immer wieder einige wichtige Treffer markieren konnte. Die Auswärtsmannschaft lebte in dieser Phase vor allem von den Paraden ihres Keepers, Ulrich Rauscher. Bis zum 10:10 verlief das Spiel sehr ausgeglichen, doch gelang es den Badstädtern nun, die Abwehr zu stabilisieren und bis zur Halbzeitpause eine vier Tore Führung heraus zu spielen (14:10).
Nach dem Seitenwechsel trat die Heimmannschaft wesentlich organisierter und vor allem konzentrierter auf. Ulrich Beetz gab der Deckung, um Markus Fladt, mit zahlreichen Paraden den nötigen Rückhalt und im Angriff wurden die Chancen sicher verwandelt (17:10).Die junge Mannschaft aus der Vestestadt fand gegen die kompakte Abwehrreihe der Spielgemeinschaft kein Mittel und kam nur über Einzelaktionen zum Torerfolg. Beim 24:14 war das Spiel eigentlich schon so gut wie gelaufen und leider mussten die Zuschauer nun die wohl schwächste Phase dieses Spiels miterleben. Ungefähr zehn Minuten boten beide Mannschaften Handball auf einem sehr niedrigen Niveau und kamen so auch nicht dazu, einen Treffer zu erzielen. Erst durch das 25:14 wurde diese Torlose Zeit beendet, doch passierte trotzdem bis zum Ende nicht mehr viel. Die restlichen Treffer waren reine Ergebniskosmetik und so trennten sich die beiden Mannschaften beim Stande von 29:17.

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (7), Reinermann (5), Büschel (5), Beßler (2), Heublein S. (3), Schnabel, Brückner, Martin (3), Karl, Zelenov (4/2)

Tore für HSC 2000 Coburg III:Rauscher – Zimmermann Th. (3), Schramm (3), Rottenbach (1), Wahner (1), Kurtzius, Schreier (1/1), Mansare (4), Zimmermann Ch. (1/1). Schlücke (1), Oehrl (2)

SR:Baucke/Vollrath (TV Weidhausen)

22.12.07 TS 1887 Selb – SG Bad Rodach/Großwalbur 30:25 (14:15)

Motiviert bis in die Haarspitzen, fuhr die Spielgemeinschaft aus der Badstadt an die tschechische Grenze, zur TS 1887 Selb.
Die Baumann/Koschny – Schützlinge wussten genau, um was es bei diesem Spiel geht. Gewinnt man, ist man wieder mitten im Titelrennen, verliert man, kann man eigentlich schon die Koffer packen. Und genau so, wie vom Trainergespann gefordert, legte man los. Bis zum 5:5 lieferten sich die beiden Mannschaften, vor den zahlreichen Zuschauern, einen klassischen Schlagabtausch, auf einem recht ansprechenden Niveau. Der Gastgeber lebte vor allem von seiner robusten Abwehrarbeit, doch steckten die Badstädter nicht nach und gestalteten so die Partie ausgeglichen. Die Heimmannschaft bot einen starken Rückraum auf und kam vorzugsweise über diesen zum Torerfolg. Zwar gelang es dem der Turnerschaft aus „Ostoberfranken“ einen zwei Tore Vorsprung heraus zu spielen (7:5; 10:8; 11:9), doch steckten die Gäste nie auf und schafften beim 14:14 den Ausgleich. In dieser Phase war es vor allem Carsten Bessler, der immer wieder in die Lücken der Selber Abwehrreihe stieß und so entweder zum Torerfolg kam, oder nur zu Lasten eines Strafwurfs gefoult werden konnte. Der Truppe, um den ebenfalls gut spielenden Sascha Heublein, gelang bis zur Halbzeitpause sogar das Führungstor (14:15). 
Nach dem Seitenwechsel knüpften beide Mannschaften da an, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Den SGlern gelang zunächst die zwei Tore Führung (16:14), doch kam der Gastgeber durch zwei Treffer in Folge wieder zum Ausgleich (16:16). Die Zuschauer sahen wirklich ein BZOL – Spitzenspiel, in dem alles geboten war. Vor allem die beiden Torhüter (Vladimir Michanek & Marcel Heublein) dominierten in dieser Phase das Geschehen und zeigten mit tollen Paraden, was sie drauf haben. Der Gastgeber agierte nun aber konzentrierter als die Auswärtsmannschaft und konnte eine fünf Tore Führung heraus spielen (21:16). Beim 22:20 war die Spielgemeinschaft wieder nahe dran, das Spiel zu drehen, doch konnte man die „Schwächphase“ der Selber nicht richtig nutzen und ließ immer wieder die besten Torchancen liegen. Reihenweise wurden „100 – Prozentige“ vergeben und so konnte die TS wieder davon ziehen (26:21). Ein Torwartwechsel (Ulrich Beetz) bei den Gästen brachte nochmals neuen Schwung in die Partie, doch ging man im Angriff weiterhin zu leichtfertig mit seinen Möglichkeiten um. Vor allem auf den Außenpositionen wurden einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Der Gastgeber spielte es am Ende clever zu Ende und kam überwiegend durch die „Kempf – Brüder“ zum Torerfolg (30:25).

Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt, Wagner (2), Reinermann (3), Büschel (3), Beßler (6),  Heublein S. (5), Schnabel, Brückner (1), Martin (1), Karl, Zelenow (4/2)

SR: Broderdürp/Reßner (TV Münchberg)

01.12.07 SG Bad Rodach/Großwalbur –SG 12 Bamberg/Hallstadt 37:19 (17:12)

Am vergangenen Wochenende war die Spielgemeinschaft aus Bamberg/Hallstadt zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.
Der Gastgeber tat sich mit der Spielweise des Aufsteigers von Beginn an sehr schwer.
Zwar kannte man in Führung gehen (6:3), doch steckten die Auswärtsmannschaft nicht auf und kam vor allem über Strafwürfe immer wieder zum Torerfolg (7:7). Beim 8:9 geriet der Gastgeber sogar in Rückstand, doch fand die Koschny/Baumann – Truppe nach einer Auszeit wieder besser ins Spiel.
Bis zur Pause wurde das Tempo noch mal angezogen und damit kamen die Gäste nicht klar (17:10).
Nach dem Seitenwechsel gaben die Badstädter richtig Gas und kamen über schön vorgetragene Tempogegenstöße zu einfachen Treffern (25:14). Vor allem Sebastian Martin erwies sich in dieser Phase als sicherer Schütze und konnte hier einen großen Teil seiner neun Treffer markieren. Die Auswärtsmannschaft hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und ergab sich mehr oder weniger seinem Schicksal (34:17).
Einzig Matthias Siegelin sorgte für etwas Druck im Angriffsspiel der Gäste und fand die ein oder andere Lücke im Deckungsverband des Gastgebers. Am Ende konnte die SG Bad Rodach/Großwalbur jedoch einen deutlichen Sieg verbuchen, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.
Für den Aufsteiger gilt, dass man sich zwar gut verkauft hatte, sich jedoch am Ende eingestehen muss, dass man das Tempo der sogenannten Spitzenmannschaften auf Dauer nicht mitgehen kann. Der Gastgeber konnte sich den Frust der letzten Woche sozusagen von der Seele schießen und empfängt nun am nächsten Wochenende den Meisterschaftsfavoriten aus dem Fichtelgebirge. Außerdem wird das Trainergespann des Gastgebers sehr damit zufrieden sein, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Trefferliste eintragen konnten und somit für eine ausgeglichene Mannschaftsleistung sorgten.

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt (1), Wagner (2), Reinermann (6), Büschel (3), Beßler(1), Heublein S. (5), Schnabel (4), Brückner, Martin (9), Karl (1), Zelenov (5/4) 

SR: Fischer/Löhner (HG Naila)

25.11.07 HASPO Bayreuth II – SG Bad Rodach/Großwalbur 31:28 (15:10)

Traditionsgemäß fuhr die Spielgemeinschaft mit großem Respekt in die Wagnerstadt, denn man hatte in den letzten fünf Jahren nur einen Sieg und somit zwei Punkte entführen können.
Der Gastgeber präsentierte eine spielstarke Mannschaft, die den Gästen das Leben sehr schwer machte. Vor allem über die Außenpositionen wurde viel gespielt und abgeschlossen. Hier war es der starken Leistung des Gästetorwarts, Ulrich Beetz, zu verdanken, dass die Regionalligareserve nicht davon ziehen konnte (5:5). Beim 5:6 konnten die Baumann/Koschny – Truppe sogar das erste Mal in Führung gehen. Doch wurden hier die klarsten Chancen ausgelassen und viel zu viele technische Fehler produziert, so dass der Gastgeber das Blatt wieder wenden konnte (7:6). Durch unnötige Ballverluste im Angriffsspiel, wurde die Heimmannschaft dazu eingeladen, über Gegenstoßtreffer die Führung auszubauen und bis zur Halbzeitpause auf fünf Tore davon zu ziehen (15:10).
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine etwas konzentriertere Gästemannschaft, die gewillt war, den Rückstand zu verkürzen. Dies gelang ihr auch (18:18) und man schaffte es sogar, beim 18:19 wieder in Führung zu gehen. Doch der Gastgeber ließ sich nicht beirren, und fand nach einer Auszeit wieder zurück in das Spiel (21:21).
Erneut wurde die Auswärtsmannschaft zum Opfer ihres eigenen Unvermögens. Im Angriff wurden leichtfertig die Bälle hergeschenkt und in der Deckung die entscheidenden Zweikämpfe verloren. Beim 27:26 hatte man noch einmal die Chance, doch leider erreichten auch in der zweiten Halbzeit nur der Torwart, Marcel Heublein, und der Rechtsaußen, Christian Brückner, „Normalform“ und dies reichte nicht aus, um die stark aufspielende Fuchs – Truppe zu besiegen.
Beim Gastgeber präsentierte sich vor allem Björn Kreyßig in Spiellaune und markierte 8 Treffer.
Am Ende hatte man der Niederlage nichts entgegen zu setzen, da man phasenweiße technische Fehler am laufenden Band produzierte und dies vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurde (31:28).

Tore für die SG: M. Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (6/1), Reinermann (2), Büschel (3), Beßler (3), Schnabel (2), Brückner (6), Martin, Karl, Zelenow (4/3), HeubleinS. (2)

SR: Fischer/Löhner (HG Naila)

03.11.07  ASV Marktleuthen – SG Bad Rodach/Großwalbur 25:35 (10:17)

An diesem Wochenende musste die SG Bad Rodach/Großwalbur beim ASV Marktleuthen antreten. Der Aufsteiger aus Ostoberfranken nutzte die hektische Anfangsphase und ging in Führung (2:0). Etwas beeindruckt von der Kulisse in der Halle gelang der SG zu Beginn nicht viel und man konnte den Rückstand nicht verkürzen (4:2). Ferdinand Wagner war es, der nun Verantwortung übernahm und die Auswärtsmannschaft durch schöne Treffer wieder ins Spiel brachte (4:4). Als man dann den Gästespieler Frank Lichtinger in Manndeckung nahm, funktionierte auch die Abwehr wieder besser und man konnte bis auf 4:9 davon ziehen. Zwar kam die Heimmannschaft immer wieder zu einfachen Treffer, doch hatte der ASV in dieser Phase dem Angriff der Badstädter nichts entgegen zu setzen und so konnten die Gäste einen beruhigenden Vorsprung heraus spielen 10:17.
Nach dem Seitenwechsel machte man zunächst da weiter, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Konzentriert vorgetragene Angriffe führten immer wieder zu Toren und so wurde der Vorsprung vergrößert (12:22). Unnötiger Weise kam nun wieder Hektik auf und die Auswärtsmannschaft musste einige, teilweise sehr fragliche, Zeitstrafen hinnehmen. Man ließ sich dennoch nicht aus dem Konzept bringen und kam, vor allem durch den sehr gut aufgelegten Carsten Beßler, zum Torerfolg (17:30). Die Partie war nun entschieden und die SG ließ in der Abwehr leider wieder etwas nach. Dies nutzte der Gastgeber und kam überwiegend durch seinen Kreisläufer, Jan Kassing, zu einigen einfach Toren (22:32). Dennoch geht der Sieg, auch in seiner Höhe, am Ende völlig in Ordnung.

Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt (1), Wagner (6), Reinermann (4), Büschel (3), Beßler (6/1),  Heublein S. (5), Schnabel (1),
Brückner (2), Martin (1), Karl, Zelenow (6/3)

SR: Fischer/Löhner (HG Naila)

27.10.07  SG Bad Rodach/Großwalbur – TS Schwarzenbach 32:20 (14:11)

An diesem Spieltag war der TS Schwarzenbach zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.In der Vergangenheit taten sich die Badstädter immer wieder sehr schwer gegen die Mannschaft aus Ostoberfranken, doch wollte man diesmal den zahlreichen Zuschauern das Gegenteil beweisen.Die Gäste präsentierten sich in einer guten Form und warteten geduldig auf ihre Chancen.Diese konnten sie auch nutzen und so die Partie ausgeglichen gestalten (2:2).In dieser Phase war es vor allem Ulrich Beetz im Tor zu verdanken, der einige Bälle parieren konnte und so für den ausgeglichenen Spielstand sorgte (5:5).Zwar konnte sich die Spielgemeinschaft nun auf zwei Tore absetzen (7:5), doch zeigten die Gäste einen enormen Kampfgeist und glichen wieder aus (9:9).Hier war es vor allem der wendige Fabian Letfuß, der immer wieder für Unruhe sorgte.Die Heimmannschaft kam überwiegend durch Strafwürfe, welche von Konstantin Zelenow sicher verwandelt wurden, zum Torerfolg (12:9).Diese drei Tore Führung konnten sie bis zur Halbzeitpause behaupten (14:11).
Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Gäste noch mal mit aller Kraft gegen den Druck der SG (19:15), doch wurden die TSler scheinbar Opfer ihres Energieverlustes und mussten mit ansehen, wie der Gastgeber zu einigen einfachen Toren kam (23:15).Vor allem die Abwehrreihe, um Markus Fladt, der Heimmannschaft leistete in der zweiten Halbzeit tolle Arbeit. Außerdem scheiterten die Gäste in dieser Phase immer wieder am hervorragend aufgelegten TW Marcel Heublein und konnten so den Rückstand nicht verkürzen (27:19).Weiterhin zeigte sich einmal mehr die Ausgeglichenheit der Koschny/Baumann – Truppe, in der sich nahezu jeder Spieler in der Torschützenliste eintragen konnte. Ansonsten war das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden und eine tapfer kämpfende und lange zeit ebenwürdige Gästemannschaft musste sich am Ende mit 32:20 geschlagen geben.

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (4), Reinermann (5), Büschel (1), Beßler (4), Heublein S. (1), Schnabel (4), Brückner (1), Martin (3), Karl, Zelenov (9/7)

SR: Scherzer/Bauer (TV Weidhausen)

06.10.07  HC 03 Bamberg – SG Bad Rodach/Großwalbur 23:31 (7:18)

Mit gemischten Gefühlen fuhr die Spielgemeinschaft zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison. Zum einen musste man verletzungsbedingt auf den zuletzt sehr gut aufgelegten Carsten Beßler verzichten, und zum anderen erwies sich die Halle des HC 03 Bamberg in der Vergangenheit als „uneinnehmbar“.
Die Gäste zeigten aber von Beginn an, dass sich dies ändern wollen und legten auch gut los (0:3). Über eine sehr gute „zweite Welle“ kam man immer wieder zu einfachen Toren und baute so den Vorsprung weiter aus (4:10). Vor allem der Rückraum, um Konstantin Zelenow, konnte immer wieder Akzente setzen und schuf so auch Platz für seine Nebenspieler. Hiervon profitierten in dieser Phase besonders Sascha Heublein und Nils Reinermann, die hier den größten Teil ihrer Treffer erzielten. Auch die Abwehr der Auswärtsmannschaft leistete tolle Arbeit und setzte so den Grundstein für die elf Tore Halbzeitführung (7:18).
In der zweiten Halbzeit tat sich die SG aber phasenweise sehr schwer. Zwar konnte man den Vorsprung auf zwölf Tore ausbauen, doch fehlte der Spielfluss und die Leichtigkeit aus dem ersten Spielabschnitt (11:23). Zahlreiche gut heraus gespielte Möglichkeiten wurden reihenweise vergeben und so lud man die Gäste dazu ein, über Tempogegenstöße zum Torerfolg zu gelangen. Vor allem der Gästespieler, Stefan Haupt, machte der Abwehrreihe um Markus Fladt immer wieder Probleme und sorgte dafür, dass der Handballclub aus Bamberg, überwiegend über Strafwürfe, zu einfachen Treffern kam (22:29). In dieser Phase, in der im Angriff der Badstädter nicht viel zusammen lief, war es vor allem dem stark haltenden Gästetorwart, Marcel Heublein, zu verdanken, dass man die Führung behaupten konnte (22:31). Am Ende sprang für die Gäste aber ein deutlicher Sieg heraus (23:31), der über die gesamte Spielzeit nie in Gefahr war.

Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt, Wagner (4), Reinermann (5), Büschel (7), Heublein S. (7), Zipfel (1), Schnabel, Brückner (2),Martin (3), Karl, Zelenow (2)

SR: Kauschke/Sahrmann

29.09.07  SG Bad Rodach/Großwalbur –TV Rehau 27:20 (13:10)

Zum Saisonbeginn in der Bezirksoberliga war der Turnverein aus Rehau zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.
Der, als Aufstiegskandidat gehandelte, Gastgeber aus der Badstadt legte gut los und konnte durch herrlich heraus gespielte Treffer in Führung gehen (6:2). Die Gäste hatten in dieser Phase etwas Pech und mussten immer wieder Pfosten- und Lattentreffer verbuchen. Unerklärlicher Weise ließ die Spielgemeinschaft wieder nach und ermöglichte es der Auswärtsmannschaft, wieder den Anschluss zu finden (8:8). Mit der Einwechslung von Carsten Beßler kam aber wieder etwas Ordnung ins Angriffspiel und auch die Abwehr agierte nun wieder konzentrierter. Folglich konnte man bis zur Halbzeitpause wieder eine drei Tore Führung heraus spielen (13:10).
Nach dem Seitenwechsel sahen die zahlreichen Zuschauer eine Partie, die vor allem vom kämpferischen Einsatz der beiden Mannschaften lebte. Zwar konnte der Gastgeber zu Beginn seine Führung behaupten (17:14), doch ließen die Gäste aus „Ostoberfranken“ nie nach und schafften erneut den Ausgleich (17:17). Danach stabilisierte sich die Abwehrreihe der Heimmannschaft aber entgültig und somit legte man die Grundlage für den späteren Sieg. Vor allem Dominik Büschel war es, der es durch eine unglaubliche Energieleistung schaffte, seinen Gegenspieler Daniel Fischer nahezu auszuschalten und auch im Angriff immer wieder wichtige Treffer zu erzielen (24:18). Dem kämpferischen Einsatz des Gastgebers hatte der Turnverein nichts mehr entgegen zu setzen und deshalb fiel der Sieg am Ende auch so deutlich aus (27:20).

Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (3), Reinermann (3), Büschel (5), Beßler (4), Heublein S. (6),                                  Zipfel, Schnabel (1), Brückner (1), Martin (2), Karl, Zelenov (2/2)

SR: Bönisch/Schreiner (HSG Coburg)