Am vergangenen Samstag empfing die SG Bad Rodach den Tabellenzweiten TV Weidhausen. Sicher sollte dies ein schweres Spiel für die Badstädter werden, auch wenn man nach einer recht ordentlichen Leistung gegen den TV Neues vergangene Woche doch selbstbewusst in das Spiel gehen konnte.
Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Mannschaften gleichstark (2:2). Für längere Zeit konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Allerdings zeigte die SG in dieser Phase hin und wieder einige Unsicherheiten. Jedoch konnte sich Sebastian Martin durch seinen Einsatz und einige Tore auszeichnen (6:6). Mitte der ersten Halbzeit bekam Torhüter Ulli Beetz auf Grund eines fatalen Schiedsrichterfehlers eine Zweiminutenstrafe. Die folgende Unterzahl nutzten die Gäste um sich Stück für Stück abzusetzen (7:9). Vor allem durch die starke Leistung von Lars Urbach, dem Keeper des TV Weidhausen, der immer wieder auch hundertprozentige Torchancen verhinderte, konnten die Gastgeber bis zur Pause nicht mehr den Anschluss an den Gegner zu finden. Auch Rückraumspieler Jan-Dirk De Roij bereitete mit seinen Treffern der SG einige ProblemeSo ging es mit einem Stand von 8:12 in die Pause.
Nach der Pause konnten die Gäste weiterhin ihren Vorsprung behalten, den sie vor der Pause herausgespielt hatten, beibehalten (13:17). Allerdings fing sich die SG wieder, was vor allem am eingewechselten Torhüter Simon Swoboda lag, der kaum noch Tore für den TV Weidhausen zuließ (14:18). So begann eine recht rasche und spannende Aufholjagd (18:19), bei der sich Ferdinand Wagner, wieder einmal bester Werfer der Gastgeber, besonders hervortun konnte. So schaffte es die SG sogar noch einmal in Führung zu gehen (23:21). Nach dem Spiel scherzte Michael Baumann, Trainer auf Seiten der SG, über die starke Aufholjagd mit den Worten „Wie Phönix aus der Asche“. Zum Sieg reichte es allerdings leider nicht mehr, da durch einige Unkonzentriertheiten die Gäste wieder auf 23:23 herankamen. Da die letzte Chance auf den Sieg für die Gastgeber, ein Freiwurf kurz vor Spielende, ohne erkennbaren Grund zurückgepfiffen wurde, endete das Spiel unentschieden. Generell muss man sagen, dass die Leistung der Schiedsrichter teilweise katastrophal, jedoch auf beiden Seiten, sodass keine der Mannschaften einen Vorteil daraus ziehen konnte.
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Tore für die SG:
Ulli Beetz, Simon Swoboda(TW);Stephan Zipfel, Kay Seifert(1); Dominik Büschel, Alexander Karl, Nils Reinermann (2); Sebastian Martin(6); Ferdinand Wagner (9)
Tore für den TV:
Lars Urbach, Marcel Schieber(TW); Andreas Bauer(1), Christian Proll, Christian Drewest, Daniel Recknagel, Jens Lobenstein(3);Heiko Knauer(4); Jan-Dirk De Roij(6)
Als Favoriten fuhren die Badstädter, die wieder auf den verletzten Dominik Büschel verzichten mussten, nach Bayreuth. Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Münchberg galt es die eigenen Stärken wiederzufinden, die man in dieser Saison schon mehrmals Auswärts zeigen konnte. HASPO Bayreuth präsentierte sich trotz ihrer Tabellensituation und nur einem Sieg aus 7 Spielen nicht als Punktelieferant, sondern es entwickelte sich ein zunächst ausgeglichenes Spiel. Bis zum 6:6 konnte sich keines der Teams absetzen doch ein kleiner Zwischenspurt (6:9) verschaffte den Gästen erstmals etwas Luft. Diesen Vorsprung konnte man bis zum 10:13 halten, bis man die Gastgeber durch unnötige Ballverluste zum Torewerfen einlud (13:13). Doch die Rodacher sammelten sich und konnten bis zum Halbzeitpfiff den alten Vorsprung wieder herstellen. Negativer Höhepunkt der ersten Halbzeit war die Rote Karte gegen den HASPO-Torwart Schmutzler, der bei einem Gegenstoß aus seinem Tor stürmte und in Sebastian Martin sprang, der sich in vollem
Lauf befand und nicht mehr ausweichen konnte. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte S. Martin glücklicherweise weiterspielen, während das Schiedsrichtergespann Schmutzler folgerichtig vorzeitig zum Duschen schickte.
Nach der Pause begannen die Badstädter konzentriert und in der Abwehr wurde nun um jeden Ball gekämpft, was man in der ersten Halbzeit teilweise vermissen ließ. Den Bayreuthern kaufte man damit den Schneid ab und zwang sie durch die gute 6:0 Deckung zu vielen Fehlern. So konnte das Gästeteam den Vorsprung bis zur Mitte der 2. Halbzeit auf 18:25 ausbauen, was auch die höchste Führung an diesem Nachmittag bedeutete. Die Gastgeber, die sich im Verlauf des Spiels nie aufgaben, kamen zwar durch einige schöne Einzelaktionen wieder etwas heran (20:25) aber die Rodacher konnten diesen, zu keiner Zeit gefährdeten Auswärtssieg routiniert nach Hause schaukeln. Auch heute zeigte sich mal wieder das die Mannschaft aus Westoberfranken sehr ausgeglichen besetzt ist und annähernd jeden Spieler gleichwertig zu ersetzen weiß. Positiv ist auch das Schiedsrichtergespann aus Münchberg zu erwähnen, das zu keiner Zeit Probleme mit dieser, von beiden Mannschaften fair geführten Partie hatte. (swob)
Tore für die SG: Beetz, Swoboda (TW), Reinermann(2), Wagner(5), Zipfel(5/4), Martin (4), Bunk (1), Brückner(3), Karl(1), Seifert (6/1), Kolb (2/1)
Als letzten Heimspielgegner empfing die Spielgemeinschaft den Meister aus der Porzellanstadt.
Die Gäste erwischten den besseren Start und kamen vor allem durch
den überragenden Johannes Kempf zu einfachen Toren (1:3). Zwar
erzielte die Heimmannschaft immer wieder sehenswerte Treffer, doch
machte man es dem Rückraum der Turnerschaft immer noch zu einfach
und so konnte man den Rückstand nicht verkürzen (8:10). Nach
einer Auszeit (16.) und einigen deutlichen Worten stabilisierte sich
die Abwehr, die vom starken Markus Fladt hervorragend organisiert wurde
und störte die Gäste jetzt viel früher. Auf dieser
Grundlage kam man vor allem über Sebastian Martin & Dominik
Büschel zu schnellen Toren und man konnte sich entscheidend
absetzen (15:11). Bis zur Pause bauten die Badstädter ihren
Vorsprung auf fünf Tore aus (18:13). Nach dem Seitenwechsel stand
die Abwehr weiterhin sehr stabil und so konnte man den Vorsprung weiter
ausbauen (20:14). Der Meister wollte sich aber natürlich mit einem
Sieg aus der Liga verabschieden, gab sich nicht geschlagen und
verkürzte den Rückstand (23:20). Unverständlicher Weise
kränkelte das Angriffsspiel in dieser Phase sehr und man
ließ einige klare Möglichkeiten aus.
Außerdem bot man den Gästen wieder die Möglichkeit,
sehr einfache Tore zu erzielen. Dementsprechend war man froh, dass
Ulrich Beetz einen guten Tag erwischte und in den entscheidenden Phasen
die wichtigen Bälle parierte (28:25). Die letzten zwei Minuten
verliefen sehr kurios. Völlig überhastet und vor allem
unnötigerweise wurden im Angriff die Bälle förmlich
weggeschenkt und man brachte die Ostoberfranken wieder zurück ins
Spiel (28:27). Direkt nach dem Anwurf verlor die Baumann/Koschny
– Truppe erneut den Ball und musste mit dem Schlusspfiff fast
noch den Ausgleich hinnehmen. Am Ende gewann aber verdient und zeigte
noch mal, dass man durchaus in der Lage ist, mit den sogenannten
Spitzenteams mitzuhalten.
Tore für die SG: Heublein
M., Beetz – Fladt, Wagner (7/2), Reinermann (1), Büschel
(7), Heublein S. (3), Zipfel, Schnabel (1), Karl, Martin (6),
Zelenow (3/3)
SR: Güßregen/Schäfer (Spvg Ahorn/TSV Lengfeld)
Hoch motiviert fuhren die SGler zum Tabellenzweiten der BZOL, der HSG
Fichtelgebirge. Nach zwei schnellen Toren und der damit verbundenen 0:2
Führung dachte die Baumann/Koschny – Truppe, dass sie an
diesem Tag durchaus mit dem Gastgeber mithalten könnte. Doch
merkte man der ohnehin schon stark ersatzgeschwächten Mannschaft
(Beßler & Zelenov verletzt), vor allem in der Abwehr, das
Fehlen von Markus Fladt sehr an.Der wurfgewaltige Rückraum der
Gäste kam immer wieder zum Abschluss und sorgte dafür, dass
sich die beiden Mannschaften beim 3:3 das letzte Mal auf Augenhöhe
bewegten.Beim Stande von 12:7 starteten Jan Pampel & Co. Eine Serie
und zogen auf 20:7 davon.Somit war das Spiel zur Halbzeitpause so gut
wie entschieden (22:10).
Nach dem Seitenwechsel gaben sich die Gäste zwar nicht auf, doch
konnte man den Rückstand nicht entscheidend verkürzen
(27:15). Im Angriff leistete man sich zu viele Fehler, die besten
Chancen wurden sehr oft vergeben und in der Abwehr fand man einfach
kein Mittel, gegen den stark spielenden Rückraum der
Ostoberfranken (30:15).
Phasenweise kam man zwar noch zu einigen sehenswerten Treffern, doch
war dies schon längst nicht mehr, als reine Ergebniskosmetik. Am
Ende trennten sich die beiden Teams beim Stande von 38:25. Dieses
Ergebnis fiel zwar recht hoch aus, doch auf Grund einer desolaten
Hälfte und einer starken Leistung der Heimmannschaft, dürfen
sich die Gäste nicht darüber beschweren.
Tore für die SG: Heublein
M., Beetz – Wagner (8/4), Reinermann (1), Büschel (5),
Zipfel (1), Schnabel, Brückner, Martin (3), Karl (1), Heublein S.
(6)
SR: Fischer/Schüller (SG Nickelhütte/Aue)
Stark ersatzgeschwächt reiste die Spielgemeinschaft zu einer
sehr ungewohnten Zeit zum Aufsteiger aus Hallstadt. Man musste auf
Konstantin Zelenow und Carsten Beßler (Verletzung), sowie auf
Ulrich Beetz und Sebastian Schnabel (Wahlhelfer) verzichten. Dennoch
war man natürlich der Favorit und trat auch sehr selbstbewusst
auf. Nach dem die Partie zu Beginn von den beiden Abwehrreihen
geprägt wurde (5:5), schaffte es die Auswärtsmannschaft, sich
erstmals abzusetzen (5:7). Leider ging man mit seinen Chancen, wie so
oft, sehr fahrlässig um und konnte so den Vorsprung nicht ausbauen
(6:8). Die Heimmannschaft nahm eine Auszeit und diese wurde auch von
den Gästen effektiv genutzt. Gestützt, auf einer sehr guten
Abwehr, baute man die Führung endlich aus (6:11). Hier waren es
vor allem Ferdinand Wagner und Sascha Heublein, die immer wieder
Akzente setzen konnten. Bis zur Halbzeitpause verlief das Spiel wieder
ausgeglichen und somit trennte man sich hier beim Stande von 10:14.
Nach dem Seitenwechsel erwischte der Gastgeber den besseren Start und
konnte den Rückstand verkürzen (16:17). Ballverluste im
Angriff und Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten ermöglichten
es der SG 1912/TV Hallstadt, das Spiel wieder offen zu gestalten
(20:21). Beim 20:23 dachte man jedoch, das die Partie zu Gunsten der
Gäste entschieden ist, doch leistete man sich, gegen den tapfer
kämpfenden Aufsteiger, zu viele Fehler, welche meistens per
Siebenmeter (10 Stück) ausgenutzt wurden (23:23). Nun entwickelte
sich eine hektische Schlussphase, in der die Schiedsrichter ein wenig
die Übersicht verloren. Die Badstädter legten vor, doch
kam der Gastgeber zweimal in Folge, per Strafwurf, zum Ausgleich
(23:24; 24:25). Elf Sekunden vor Schluss nahm die
Auswärtsmannschaft ihre Auszeit und kam anschließend zum
Abschluss. Leider vergab man diese Chance und musste sich mit der
Punkteteilung zufrieden geben (25:25).
Tore für die SG: Heublein M., Weschenfelder – Fladt (1), Wagner (7/1), Reinermann (2), Büschel (3), Heublein (9/3), Brückner (2), Martin (1), Karl
SR: Balzer/Loock (TV Gefrees/ASV Auerbach)
Die beiden Mannschaften kennen sich sehr gut und sind sich in der
Vergangenheit immer auf Augenhöhe begegnet und so war es auch an
diesem Wochenende. Zu Beginn trat der Gastgeber sehr konzentriert
auf und konnte, gestützt auf eine sehr gute Abwehrleistung, eine
drei Tore Führung herausspielen (3:0). Doch die
Auswärtsmannschaft schüttelte nun ihre Nervosität ab und
glich beim 4:4 wieder aus. Die Gäste kamen vor allem über die
rechte Seite immer wieder zum Abschluss und konnte so einige Treffer
erzielen. Auf Seiten der Heimmannschaft war es vor allem Dominik
Büschel, der im Angriff Akzente setzen konnte und mit einem
vorbildlichen Rückzugsverhalten einige Pässe des gegnerischen
Torwarts abfing. Die Regionalligareserve, die über einige
technisch beschlagene Spieler verfügt, nutzte aber jede
Schwäche der SGler eiskalt aus und zog beim 9:11 auf zwei Tore
davon. Nach einer Auszeit konnte man sich aber noch mal besinnen und
ging bis zum Seitenwechsel wieder mit einem Tor in Führung (14:15).
Nach der Halbzeitpause erwischte der Gastgeber einen katastrophalen Start. Im
Angriff leistete man sich einige technische Fehler und die Gäste
kamen durch Tempogegenstöße zum Torerfolg (17:19). Beim
20:20 gelang der Baumann/Koschny – Truppe aber der Ausgleich und
die Badstädter hatten ihren Gegner ab diesem Zeitpunkt gut im
Griff. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Sebastian
Martin heraus, der einige sehenswerte Treffer erzielte. Beim 26:25
hatte man die Chance, per Siebenmeter die Führung auszubauen, doch
musste man im Gegenzug den Ausgleich hinnehmen (26:26). Es
entwickelte sich nun eine hektische Schlussphase, in der die
Schiedsrichter offensichtlich nicht immer den nötigen Durchblick
hatten. Die Auswärtsmannschaft drehte das Spiel und zog bis zur
58. Minute auf drei Tore davon (28:31). Doch die Spielgemeinschaft
steckte nicht auf, holte Tor um Tor auf und kam sogar zum Ausgleich
(31:31). Leider zählte dieser Treffer aber nicht, doch die
Heimmannschaft blieb in Ballbesitz. Der letzte Angriff brachte aber
nichts mehr ein und so nahm, am Ende einer ausgeglichenen Partie, die
glücklichere Mannschaft die zwei Punkte mit nach Hause (30:31).
Tore für die
SG: Heublein M., Beetz – Fladt (2),
Wagner (4/1), Reinermann (4), Büschel (5), Beßler (2),
Heublein S. (2), Schnabel, Brückner (1), Martin (7), Karl (3)
SR: Denzler/Heil (HC 03 Bamberg/SG Bamberg/Hallstadt)
Der Aufsteiger aus Marktleuthen war zu Gast in der
Rodacher Bayernhalle. Die Gäste erzielten den ersten Treffer des
Spiels (0:1), doch war schnell klar, dass die Mannschaft, um den
angeschlagenen Frank Lichtinger, nicht über die spielerischen
Mittel verfügt, um die Partie offen zu gestalten (7:2). Vor allem
Carsten Beßler und Sascha Heublein fanden immer wieder
Lücken und kamen so zum Torerfolg. Dennoch gab es immer wieder die
ein oder andere Nachlässigkeit im Deckungsverband des Gastgebers
und so schaffte es der ASV , den Abstand zu verkürzen (9:7). Aber
eine Auszeit, ein paar deutliche Worte des Trainergespanns und ein gut
aufgelegter Ulrich Beetz sorgten dafür, dass man bis zur
Halbzeitpause wieder davon ziehen konnte (16:9).
Nach dem Seitenwechsel wurde die Deckung umgestellt und sofort wirkten
die Gäste mal wieder überfordert. Einige schön
vorgetragene Angriffe und ein paar Gegenstöße sorgten
für die neun Tore Führung (21:12). Danach wurden im Angriff
einige klare Chancen ausgelassen und so lud man die
Auswärtsmannschaft zu einfachen Toren ein. Diese nutzten die
Gelegenheiten und verkürzte den Rückstand (21:15). Bis zum
26:18 hielt die Auswärtsmannschaft noch dagegen, doch verzweifelte
man nun immer wieder an der guten Abwehr der SG, die mit Marcel
Heublein den nötigen Rückhalt hatte. Auf dieser Grundlage
konnte das Spiel entgültig entschieden und der Vorsprung ausgebaut
werden (33:18). Die letzten beiden Treffer waren nur noch
Ergebniskosmetik (34:19).
Tore für die
SG: Heublein M., Beetz – Fladt (2),
Wagner (6/2), Reinermann (2), Büschel (2), Beßler (6/2),
Heublein S. (7), Schnabel, Brückner (3), Martin (4), Karl, Zelenov
(2/1)
SR: Schöpf/Speer (TSV Weitramsdorf)
Der Gastgeber steckt mitten im Abstiegskampf und
trat dementsprechend von Beginn hoch motiviert auf. Vor allem der gut
eingestellte Rückraum der Turnerschaft machte der Gästeabwehr
große Probleme und somit gelang man schnell in Rückstand
(4:2). Im Angriff lief es aber besser und so konnten die
Baumann/Koschny – Schützlinge immer wieder Treffer erzielen,
glichen beim 4:4 aus und konnten sogar in Führung gehen (6:7). Auf
Seiten der Ostoberfranken war es vor allem der Tscheche, Pavle Veraja,
der selbst immer wieder torgefährlich war und seine Mitspieler
gekonnt in Szene setzte (12:11). Die Schwarzenbacher waren zu diesem
Zeitpunkt sehr gut drauf und profitierten immer wieder von der
katastrophalen Deckungsleistung der Badstädter. In dieser,
wahrscheinlich spielentscheidenden, Phase gelang es ihnen drei Treffer
in Folge zu erzielen und ihren Vorsprung auf vier Tore auszubauen
(15:11). Der Auswärtsmannschaft gelang es nicht, diesen
Rückstand bis zur Halbzeitpause entscheidend zu verkürzen
(21:18).
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst das gleiche
Bild. Zwar erzielten die Gäste immer wieder schön heraus
gespielte Tore, doch war man nicht in der Lage, die Abwehr zu
stabilisieren (30:25). Doch nach einer Auszeit und einer taktischen
Umstellung der Abwehr holten die SGler Tor um Tor auf und hatten beim
31:30 sogar die Chance in Führung zu gehen. Vor allem Sascha
Heublein und Ferdinand Wagner erwiesen sich als sehr sichere
Schützen und trugen ihren Teil dazu bei. Dennoch musste man einen
weiteren Gegentreffer hinnehmen und so wurde diese kämpferische
Leistung nicht belohnt (32:30). Leider sahen in dieser Phase auch die
beiden Schiedsrichter nicht sehr gut aus und trafen die ein oder andere
fragwürdige Entscheidung. Nichts desto trotz muss sich die
Mannschaft aus der Badstadt an die eigene Nase fassen und einsehen,
dass 40 Gegentreffer, gegen einen Abstiegskandidaten, am Ende einfach
viel zu viel sind. Der Gastgeber aus Schwarzenbach holte somit verdient
zwei Punkte und ist mit dieser Leistung sicherlich in der Lage, die
Klasse zu halten.
Tore für die
SG: M. Heublein, Beetz – Fladt,
Wagner (9), Büschel (3), Heublein S. (7), Zipfel, Brückner
(3), Martin (3), Karl, Zelenow (10/7)
SR: Baumgärtel/Moje (TV Münchberg/SSV Kasendorf)
Am Faschingswochenende war der Aufsteiger aus
Ostoberfranken, der ASV Pegnitz, zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.
Der Tabellenletzte (4 Punkte) hatte nichts zu verlieren und konnte
befreit aufspielen. Die SG Bad Rodach/Großwalbur musste an diesem
Spieltag auf den zur Zeit stark spielenden Carsten Bessler verzichten,
doch der Gastgeber ging von Beginn an sehr konzentriert zu Werke und
konnte, gestützt auf einer guten Defensivleistung, einige einfache
Treffer erzielen (7:1). Beim 10:3 dachten wahrscheinlich die meisten,
dass das Spiel schon gelaufen ist, doch steckte die
Auswärtsmannschaft nie auf und nutzte eine Schwächephase der
Spielgemeinschaft, die vor allem im Angriff ihre Möglichkeiten
nicht konsequent ausnutzte (10:6). Hier war es überwiegend
Johannes Deinzer, der immer wieder zum Torerfolg kam (7 Tore). Bis zur
Halbzeitpause konnte sich die Baumann/Koschny – Truppe aber
nochmals besinnen und ging mit einer 8 Tore Führung in die Kabine
(19:11).
Nach dem Seitenwechsel ging der Gastgeber wieder sehr engagiert zu
Werke. Vor allem über die 1. bzw. 2. Welle konnte man immer wieder
schnelle Treffer erzielen (28:17). Vor allem Sascha Heublein trug sich
hier des öfteren in die Trefferliste ein (7 Tore). Die Gäste
aus Pegnitz spielten zwar mit viel Einsatz, doch fehlten ihnen hin und
wieder einfach die spielerischen Mittel, um sich gegen die Abwehr des
Tabellendritten durchzusetzen (32:19). Das Spiel war natürlich zu
diesem Zeitpunkt längst entschieden und dies merkte man den beiden
Mannschaften auch etwas an. Zwar bot die Mannschaft, um den gut
aufgelegten Dominik Büschel, weiterhin eine konzentrierte Leistung
und spielte beim Stande von 32:20 eine sehr ordentliche Defensive, doch
ging man im Angriff zu leichtsinnig mit seinen Chancen um (35:20). Dem
zu Folge gehörten die letzten Minuten der Auswärtsmannschaft,
die diese Abschlussschwäche nutzte und durch Gegenstöße
noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte (36:25).
Tore für die
SG: Heublein M. – Fladt, Wagner (2),
Reinermann (6), Büschel (7), Heublein S. (7), Schnabel (2),
Brückner (1), Martin (4), Karl (1), Zelenov (6/5), Sauerbrey
SR: Güßregen/Schäfer (TSV Lengfeld/Spvg Ahorn)
Der Handballclub aus Bamberg war zu Gast in der Rodacher
Bayernhalle.Der Tabellensechste hat einen Umbruch hinter sich und befindet sich
deshalb im „Niemandsland“ der BZOL. Dennoch präsentierten sich die Gäste von
Beginn an in einer guten Verfassung und machten sofort klar, dass sie hier
nichts zu verschenken haben (3:3).Bis zum 8:8 boten sich die beiden
Mannschaften ein Kopf an Kopf – Rennen, das aber von einigen Unsicherheiten und
technischen Fehlern geprägt war.Hier gelang es dem Gastgeber das erste Mal,
sich etwas abzusetzen (10:8).Vor allem Carsten Beßler (8 Tore) spielte erneut
eine starke Partie und war maßgeblich daran beteiligt.Beim 13:12 gelang der
Auswärtsmannschaft erneut der Anschluss, doch schafften es die SGler, ihre
Führung bis zur Halbzeitpause wieder auszubauen (18:14).
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Gastgeber, vor
allem in der Abwehr, wesentlich engagierter & konzentrierter.Ullrich Beetz
gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt und leitete einige schnelle Angriffe
ein.So konnte der Vorsprung innerhalb kurzer Zeit auf zehn Tore ausgebaut
werden (28:18).Hier war es vor allem Sascha Heublein, der die Deckung
organisierte und im Angriff eine 100%ige Trefferquote bot (8 Tore).Unverständlicher
Weise ließ der Gastgeber aber nach und brachte den Handballclub wieder ins
Spiel (31:24). Ähnlich, wie in den letzten beiden Partien „gönnte“ man sich
eine zehnminütige Schwächphase, doch hatten die Gäste nicht die Möglichkeiten,
diese zu nutzen. Dies lag vor allem auch daran, dass Alexander Karl den
spielstarken Frank Spitzenpfeil nahezu ausschaltete und somit den Gästen das
Durchsetzungsvermögen fehlte. Einzig Stefan Haupt konnte überzeugen und lieferte auf
Linksaußen eine Starke Partie ab (9 Tore). Am Ende brachte die
Spielgemeinschaft aus der Badstadt den Sieg zwar sicher, aber relativ glanzlos
über die Bühne und fuhr die Zähler 5 und 6 im Jahr 2008 ein.
SG Bad Rodach/Großwalbur: Heublein M., Beetz – Fladt, Reinermann (5), Büschel (3), Beßler (8/2), Heublein (8), Schnabel (2), Martin (4), Karl, Zelenow (4/1)
Die Spielgemeinschaft aus Bad
Rodach/Großwalbur reiste zum Turnverein aus Rehau.
Der Tabellennachbar wollte sich natürlich für die
Hinspiel
– Niederlage revanchieren und war dementsprechend motiviert.
Doch
es waren die Gäste, die den besseren Start erwischten.Tolle
Anspiele von Konstantin Zelenow und die Vollstreckerqualitäten
von
Carsten Beßler sorgten für die schnelle 0:4
Führung und
für das ersten Timeout in der 4. Minute. Danach kam die
Heimmannschaft etwas besser ins Spiel, doch präsentierten sich
die
SGler sehr konzentriert und nutzten diesmal ihre Chancen (2:7). Die
Zuschauer sahen zu dieser Zeit eine ansprechende Partie, in der beide
Mannschaften 100 % gaben. Beim 10:12 gelang es dem Gastgeber wieder den
Abstand zu verkürzen, doch ließ sich die Mannschaft
um
Sascha Heublein nicht verunsichern und ging mit einem fünf
Tore
Vorsprung in die Kabine (12:17).
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Baumann/Koschny –
Truppe
da an, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte (14:19).
Vor
allem Nils Reinermann erwies sich als Aktivposten und konnte 8 Treffer
erzielen. Dennoch steckte der Gastgeber nie auf und kam vor allem
über den starken Zdenek Svab zum Torerfolg (17:20). In den
letzten
fünfzehn Minuten war noch mal richtig
„Feuer“ in der
Partie. Die Auswärtsmannschaft zog erneut davon (18:24), doch
konterten die TVler und fanden beim 22:26 wieder den Anschluss.In
dieser Phase war es aber vor allem der Torwart der Gäste,
Marcel
Heublein, der mit seinen Paraden der Mannschaft den nötigen
Rückhalt gab. Die Heimmannschaft kämpfte
aufopferungsvoll,
doch konnte sie nie den Rückstand aus den ersten drei Minuten
aufholen (25:29). Am Ende spielten die Gäste das ganze relativ
souverän über die Zeit (26:30) und fuhren verdient
mit den
zwei Punkten nach Hause. Außerdem muss man an dieser Stelle
auch
das souveräne Schiedsrichtergespann positiv erwähnen.
Tore für die
SG: M. Heublein, Beetz – Fladt
(1), Wagner (2), Reinermann (8), Beßler (7), Büschel
(5),
Heublein S. (3), Schnabel, Martin, Karl, Zelenow (4/1)
SR:Geier/Rolle (SHC Meerane)
Ungewohnt früh wurde die
Saison im neuen Jahr fortgesetzt und so trafen sich am Wochenende die
SG Bad Rodach/Großwalbur und der HSC 2000 Coburg III zum
Derby in der Rodacher Bayernhalle.
Die Gäste machten mit ihrer stark ersatzgeschwächten
Mannschaft den Badstädtern von Beginn an das Leben sehr schwer
(0:2). Wieder einmal vergab der Gastgeber reihenweise die besten
Gelegenheiten und kam in der Abwehr nicht mit dem sehr beweglichen
Rückraum des Handball – Sport – Clubs
zurecht. Dennoch glichen sie beim 2:2 das erste Mal aus und schafften
anschließend die 4:2 Führung. Das Spiel verlief sehr
zerfahren und ein Spielfluss mochte nicht wirklich aufkommen. Auf
Seiten des Gastgebers war es Ferdinand Wagner, der immer wieder einige
wichtige Treffer markieren konnte. Die Auswärtsmannschaft
lebte in dieser Phase vor allem von den Paraden ihres Keepers, Ulrich
Rauscher. Bis zum 10:10 verlief das Spiel sehr ausgeglichen, doch
gelang es den Badstädtern nun, die Abwehr zu stabilisieren und
bis zur Halbzeitpause eine vier Tore Führung heraus zu spielen
(14:10).
Nach dem Seitenwechsel trat die Heimmannschaft wesentlich organisierter
und vor allem konzentrierter auf. Ulrich Beetz gab der Deckung, um
Markus Fladt, mit zahlreichen Paraden den nötigen
Rückhalt und im Angriff wurden die Chancen sicher verwandelt
(17:10).Die junge Mannschaft aus der Vestestadt fand gegen die kompakte
Abwehrreihe der Spielgemeinschaft kein Mittel und kam nur über
Einzelaktionen zum Torerfolg. Beim 24:14 war das Spiel eigentlich schon
so gut wie gelaufen und leider mussten die Zuschauer nun die wohl
schwächste Phase dieses Spiels miterleben. Ungefähr
zehn Minuten boten beide Mannschaften Handball auf einem sehr niedrigen
Niveau und kamen so auch nicht dazu, einen Treffer zu erzielen. Erst
durch das 25:14 wurde diese Torlose Zeit beendet, doch passierte
trotzdem bis zum Ende nicht mehr viel. Die restlichen Treffer waren
reine Ergebniskosmetik und so trennten sich die beiden Mannschaften
beim Stande von 29:17.
Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (7), Reinermann (5), Büschel (5), Beßler (2), Heublein S. (3), Schnabel, Brückner, Martin (3), Karl, Zelenov (4/2)
Tore für HSC 2000 Coburg
III:Rauscher – Zimmermann Th. (3), Schramm (3), Rottenbach
(1), Wahner (1), Kurtzius, Schreier (1/1), Mansare (4), Zimmermann Ch.
(1/1). Schlücke (1), Oehrl (2)
SR:Baucke/Vollrath (TV Weidhausen)
Motiviert bis in die Haarspitzen,
fuhr die Spielgemeinschaft
aus der Badstadt an die tschechische Grenze, zur TS 1887 Selb.
Die Baumann/Koschny – Schützlinge wussten genau, um
was es
bei diesem Spiel geht. Gewinnt man, ist man wieder mitten im Titelrennen, verliert
man, kann man eigentlich schon die Koffer packen. Und genau so, wie vom Trainergespann gefordert, legte man
los. Bis zum 5:5 lieferten sich die beiden Mannschaften, vor
den
zahlreichen Zuschauern, einen klassischen Schlagabtausch, auf einem
recht
ansprechenden Niveau. Der Gastgeber lebte vor allem von seiner
robusten
Abwehrarbeit, doch steckten die Badstädter nicht nach und
gestalteten so die
Partie ausgeglichen. Die Heimmannschaft bot einen starken
Rückraum auf und kam
vorzugsweise über diesen zum Torerfolg. Zwar gelang
es dem der Turnerschaft aus „Ostoberfranken“
einen zwei Tore Vorsprung heraus zu spielen (7:5; 10:8; 11:9), doch
steckten
die Gäste nie auf und schafften beim 14:14 den
Ausgleich. In dieser Phase war es vor allem Carsten Bessler,
der immer
wieder in die Lücken der Selber Abwehrreihe stieß
und so entweder zum Torerfolg
kam, oder nur zu Lasten eines Strafwurfs gefoult werden
konnte. Der Truppe, um den ebenfalls gut spielenden Sascha Heublein,
gelang bis zur Halbzeitpause sogar das Führungstor
(14:15).
Nach dem Seitenwechsel knüpften beide Mannschaften da an, wo
sie in der ersten Hälfte aufgehört
hatten. Den SGlern gelang zunächst die zwei Tore
Führung (16:14),
doch kam der Gastgeber durch zwei Treffer in Folge wieder zum Ausgleich
(16:16). Die Zuschauer sahen wirklich ein BZOL – Spitzenspiel, in dem
alles geboten war. Vor allem die beiden Torhüter
(Vladimir Michanek &
Marcel Heublein) dominierten in dieser Phase das Geschehen und zeigten
mit
tollen Paraden, was sie drauf haben. Der Gastgeber agierte nun aber konzentrierter als die
Auswärtsmannschaft und konnte eine fünf Tore
Führung heraus spielen (21:16). Beim 22:20 war die Spielgemeinschaft wieder nahe dran, das
Spiel zu drehen, doch konnte man die
„Schwächphase“ der Selber nicht richtig
nutzen und ließ immer wieder die besten Torchancen
liegen. Reihenweise wurden „100 –
Prozentige“ vergeben und so konnte
die TS wieder davon ziehen (26:21). Ein Torwartwechsel (Ulrich
Beetz) bei den Gästen brachte
nochmals neuen Schwung in die Partie, doch ging man im Angriff
weiterhin zu
leichtfertig mit seinen Möglichkeiten um. Vor allem
auf den Außenpositionen wurden einfach zu viele
Chancen liegen gelassen. Der Gastgeber spielte es am Ende
clever zu Ende und kam
überwiegend durch die „Kempf –
Brüder“ zum Torerfolg (30:25).
Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt, Wagner (2), Reinermann (3), Büschel (3), Beßler (6), Heublein S. (5), Schnabel, Brückner (1), Martin (1), Karl, Zelenow (4/2)
SR: Broderdürp/Reßner (TV Münchberg)
Am vergangenen Wochenende war die Spielgemeinschaft aus
Bamberg/Hallstadt zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.
Der Gastgeber tat sich mit der Spielweise des Aufsteigers von Beginn an
sehr schwer.
Zwar kannte man in Führung gehen (6:3), doch steckten die
Auswärtsmannschaft nicht auf und kam vor allem über
Strafwürfe immer wieder zum Torerfolg (7:7). Beim 8:9 geriet
der
Gastgeber sogar in Rückstand, doch fand die Koschny/Baumann
– Truppe nach einer Auszeit wieder besser ins Spiel.
Bis zur Pause wurde das Tempo noch mal angezogen und damit kamen die
Gäste nicht klar (17:10).
Nach dem Seitenwechsel gaben die Badstädter richtig Gas und
kamen
über schön vorgetragene
Tempogegenstöße zu
einfachen Treffern (25:14). Vor allem Sebastian Martin erwies sich in
dieser Phase als sicherer Schütze und konnte hier einen
großen Teil seiner neun Treffer markieren. Die
Auswärtsmannschaft hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen
und
ergab sich mehr oder weniger seinem Schicksal (34:17).
Einzig Matthias Siegelin sorgte für etwas Druck im
Angriffsspiel
der Gäste und fand die ein oder andere Lücke im
Deckungsverband des Gastgebers. Am Ende konnte die SG Bad
Rodach/Großwalbur jedoch einen deutlichen Sieg verbuchen, der
durchaus noch höher hätte ausfallen können.
Für den Aufsteiger gilt, dass man sich zwar gut verkauft
hatte,
sich jedoch am Ende eingestehen muss, dass man das Tempo der
sogenannten Spitzenmannschaften auf Dauer nicht mitgehen kann. Der
Gastgeber konnte sich den Frust der letzten Woche sozusagen von der
Seele schießen und empfängt nun am nächsten
Wochenende
den Meisterschaftsfavoriten aus dem Fichtelgebirge. Außerdem wird das Trainergespann des Gastgebers sehr damit
zufrieden sein, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Trefferliste
eintragen konnten und somit für eine ausgeglichene
Mannschaftsleistung sorgten.
Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt (1), Wagner (2), Reinermann (6), Büschel (3), Beßler(1), Heublein S. (5), Schnabel (4), Brückner, Martin (9), Karl (1), Zelenov (5/4)
SR: Fischer/Löhner (HG Naila)
Traditionsgemäß fuhr die Spielgemeinschaft
mit großem Respekt in die Wagnerstadt, denn man hatte in den
letzten fünf Jahren nur einen Sieg und somit zwei Punkte
entführen können.
Der Gastgeber präsentierte eine spielstarke Mannschaft, die
den Gästen das Leben sehr schwer machte. Vor allem
über die Außenpositionen wurde viel gespielt und
abgeschlossen. Hier war es der starken Leistung des
Gästetorwarts, Ulrich Beetz, zu verdanken, dass die
Regionalligareserve nicht davon ziehen konnte (5:5). Beim 5:6 konnten
die Baumann/Koschny – Truppe sogar das erste Mal in
Führung gehen. Doch wurden hier die klarsten Chancen
ausgelassen und viel zu viele technische Fehler produziert, so dass der
Gastgeber das Blatt wieder wenden konnte (7:6). Durch unnötige
Ballverluste im Angriffsspiel, wurde die
Heimmannschaft dazu eingeladen, über
Gegenstoßtreffer die Führung auszubauen und bis zur
Halbzeitpause auf fünf Tore davon zu ziehen (15:10).
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine etwas konzentriertere
Gästemannschaft, die gewillt war, den Rückstand zu
verkürzen. Dies gelang ihr auch (18:18) und man schaffte es
sogar, beim 18:19 wieder in Führung zu gehen. Doch der
Gastgeber ließ sich nicht beirren, und fand nach einer
Auszeit wieder zurück in das Spiel (21:21).
Erneut wurde die Auswärtsmannschaft zum Opfer ihres eigenen
Unvermögens. Im Angriff wurden leichtfertig die Bälle
hergeschenkt und in der Deckung die entscheidenden Zweikämpfe
verloren. Beim 27:26 hatte man noch einmal die Chance, doch leider
erreichten auch in der zweiten Halbzeit nur der Torwart, Marcel
Heublein, und der Rechtsaußen, Christian Brückner,
„Normalform“ und dies reichte nicht aus, um die
stark aufspielende Fuchs – Truppe zu besiegen.
Beim Gastgeber präsentierte sich vor allem Björn
Kreyßig in Spiellaune und markierte 8 Treffer.
Am Ende hatte man der Niederlage nichts entgegen zu setzen, da man
phasenweiße technische Fehler am laufenden Band produzierte
und dies vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurde (31:28).
Tore für die SG: M. Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (6/1), Reinermann (2), Büschel (3), Beßler (3), Schnabel (2), Brückner (6), Martin, Karl, Zelenow (4/3), HeubleinS. (2)
SR: Fischer/Löhner (HG Naila)
An diesem Wochenende musste die SG Bad
Rodach/Großwalbur beim ASV Marktleuthen antreten. Der
Aufsteiger
aus Ostoberfranken nutzte die
hektische Anfangsphase und ging in Führung (2:0). Etwas
beeindruckt von der Kulisse in der Halle gelang der SG zu Beginn nicht
viel und man
konnte den Rückstand nicht verkürzen (4:2). Ferdinand
Wagner
war es,
der nun Verantwortung übernahm und die
Auswärtsmannschaft
durch schöne
Treffer wieder ins Spiel brachte (4:4). Als man dann den
Gästespieler
Frank Lichtinger in Manndeckung nahm, funktionierte auch die Abwehr
wieder besser und man konnte bis auf 4:9 davon ziehen. Zwar kam die
Heimmannschaft immer wieder zu einfachen Treffer, doch hatte der ASV in
dieser Phase dem Angriff der Badstädter nichts entgegen zu
setzen und so konnten die Gäste einen beruhigenden Vorsprung
heraus spielen 10:17.
Nach dem Seitenwechsel machte man zunächst da weiter, wo man
in
der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Konzentriert vorgetragene
Angriffe führten immer wieder zu Toren und so wurde der
Vorsprung
vergrößert (12:22). Unnötiger Weise kam nun
wieder
Hektik auf und die
Auswärtsmannschaft musste einige, teilweise sehr fragliche,
Zeitstrafen hinnehmen. Man ließ sich dennoch nicht aus dem
Konzept
bringen und kam, vor allem durch den sehr gut aufgelegten Carsten
Beßler, zum
Torerfolg (17:30). Die Partie war nun entschieden und die SG
ließ
in
der Abwehr leider wieder etwas nach. Dies nutzte der Gastgeber und kam
überwiegend durch seinen Kreisläufer, Jan Kassing, zu
einigen
einfach
Toren (22:32). Dennoch geht der Sieg, auch in seiner Höhe, am
Ende
völlig in Ordnung.
Tore für die SG: M. Heublein,
Beetz – Fladt (1), Wagner (6), Reinermann (4),
Büschel (3), Beßler (6/1), Heublein S.
(5), Schnabel (1),
Brückner (2), Martin (1), Karl, Zelenow (6/3)
SR: Fischer/Löhner (HG Naila)
An diesem Spieltag war der TS Schwarzenbach zu Gast in der
Rodacher Bayernhalle.In der Vergangenheit taten sich die
Badstädter immer wieder sehr schwer gegen die Mannschaft aus
Ostoberfranken, doch wollte man diesmal den zahlreichen Zuschauern das
Gegenteil beweisen.Die Gäste präsentierten sich in
einer guten Form und warteten geduldig auf ihre Chancen.Diese konnten
sie auch nutzen und so die Partie ausgeglichen gestalten (2:2).In
dieser Phase war es vor allem Ulrich Beetz im Tor zu verdanken, der
einige Bälle parieren konnte und so für den
ausgeglichenen Spielstand sorgte (5:5).Zwar konnte sich die
Spielgemeinschaft nun auf zwei Tore absetzen (7:5), doch zeigten die
Gäste einen enormen Kampfgeist und glichen wieder aus
(9:9).Hier war es vor allem der wendige Fabian Letfuß, der
immer wieder für Unruhe sorgte.Die Heimmannschaft kam
überwiegend durch Strafwürfe, welche von Konstantin
Zelenow sicher verwandelt wurden, zum Torerfolg (12:9).Diese drei Tore
Führung konnten sie bis zur Halbzeitpause behaupten (14:11).
Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Gäste noch mal mit
aller Kraft gegen den Druck der SG (19:15), doch wurden die TSler
scheinbar Opfer ihres Energieverlustes und mussten mit ansehen, wie der
Gastgeber zu einigen einfachen Toren kam (23:15).Vor allem die
Abwehrreihe, um Markus Fladt, der Heimmannschaft leistete in der
zweiten Halbzeit tolle Arbeit. Außerdem scheiterten die
Gäste in dieser Phase immer wieder am hervorragend aufgelegten
TW Marcel Heublein und konnten so den Rückstand nicht
verkürzen (27:19).Weiterhin zeigte sich einmal mehr die
Ausgeglichenheit der Koschny/Baumann – Truppe, in der sich
nahezu jeder Spieler in der Torschützenliste eintragen konnte.
Ansonsten war das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden und eine tapfer
kämpfende und lange zeit ebenwürdige
Gästemannschaft musste sich am Ende mit 32:20 geschlagen geben.
Tore für die SG: Heublein M., Beetz – Fladt, Wagner (4), Reinermann (5), Büschel (1), Beßler (4), Heublein S. (1), Schnabel (4), Brückner (1), Martin (3), Karl, Zelenov (9/7)
SR: Scherzer/Bauer (TV Weidhausen)

Mit gemischten Gefühlen fuhr die Spielgemeinschaft zu
ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison. Zum einen musste man
verletzungsbedingt auf den zuletzt sehr gut aufgelegten Carsten
Beßler verzichten, und zum anderen erwies sich die Halle des
HC 03 Bamberg in der Vergangenheit als
„uneinnehmbar“.
Die Gäste zeigten aber von Beginn an, dass sich dies
ändern wollen und legten auch gut los (0:3). Über
eine sehr gute „zweite Welle“ kam man immer wieder
zu einfachen Toren und baute so den Vorsprung weiter aus (4:10). Vor
allem der Rückraum, um Konstantin Zelenow, konnte immer wieder
Akzente setzen und schuf so auch Platz für seine Nebenspieler.
Hiervon profitierten in dieser Phase besonders Sascha Heublein und Nils
Reinermann, die hier den größten Teil ihrer Treffer
erzielten. Auch die Abwehr der Auswärtsmannschaft leistete
tolle Arbeit und setzte so den Grundstein für die elf Tore
Halbzeitführung (7:18).
In der zweiten Halbzeit tat sich die SG aber phasenweise sehr schwer.
Zwar konnte man den Vorsprung auf zwölf Tore ausbauen, doch
fehlte der Spielfluss und die Leichtigkeit aus dem ersten
Spielabschnitt (11:23). Zahlreiche gut heraus gespielte
Möglichkeiten wurden reihenweise vergeben und so lud man die
Gäste dazu ein, über
Tempogegenstöße zum Torerfolg zu gelangen. Vor allem
der Gästespieler, Stefan Haupt, machte der Abwehrreihe um
Markus Fladt immer wieder Probleme und sorgte dafür, dass der
Handballclub aus Bamberg, überwiegend über
Strafwürfe, zu einfachen Treffern kam (22:29). In dieser
Phase, in der im Angriff der Badstädter nicht viel zusammen
lief, war es vor allem dem stark haltenden Gästetorwart,
Marcel Heublein, zu verdanken, dass man die Führung behaupten
konnte (22:31). Am Ende sprang für die Gäste aber ein
deutlicher Sieg heraus (23:31), der über die gesamte Spielzeit
nie in Gefahr war.
Tore für die SG: M. Heublein, Beetz – Fladt, Wagner (4), Reinermann (5), Büschel (7), Heublein S. (7), Zipfel (1), Schnabel, Brückner (2),Martin (3), Karl, Zelenow (2)
SR: Kauschke/Sahrmann

Zum Saisonbeginn in der Bezirksoberliga war der Turnverein aus
Rehau zu Gast in der Rodacher Bayernhalle.
Der, als Aufstiegskandidat gehandelte, Gastgeber aus der Badstadt legte
gut los und konnte durch herrlich heraus gespielte Treffer in
Führung gehen (6:2). Die Gäste hatten in dieser Phase
etwas Pech und mussten immer wieder Pfosten- und Lattentreffer
verbuchen. Unerklärlicher Weise ließ die
Spielgemeinschaft wieder nach und ermöglichte es der
Auswärtsmannschaft, wieder den Anschluss zu finden (8:8). Mit
der Einwechslung von Carsten Beßler kam aber wieder etwas
Ordnung ins Angriffspiel und auch die Abwehr agierte nun wieder
konzentrierter. Folglich konnte man bis zur Halbzeitpause wieder eine
drei Tore Führung heraus spielen (13:10).
Nach dem Seitenwechsel sahen die zahlreichen Zuschauer eine Partie, die
vor allem vom kämpferischen Einsatz der beiden Mannschaften
lebte. Zwar konnte der Gastgeber zu Beginn seine Führung
behaupten (17:14), doch ließen die Gäste aus
„Ostoberfranken“ nie nach und schafften erneut den
Ausgleich (17:17). Danach stabilisierte sich die Abwehrreihe der
Heimmannschaft aber entgültig und somit legte man die
Grundlage für den späteren Sieg. Vor allem Dominik
Büschel war es, der es durch eine unglaubliche Energieleistung
schaffte, seinen Gegenspieler Daniel Fischer nahezu auszuschalten und
auch im Angriff immer wieder wichtige Treffer zu erzielen (24:18). Dem
kämpferischen Einsatz des Gastgebers hatte der Turnverein
nichts mehr entgegen zu setzen und deshalb fiel der Sieg am Ende auch
so deutlich aus (27:20).
Tore für die SG: Heublein M.,
Beetz – Fladt, Wagner (3), Reinermann (3), Büschel
(5), Beßler (4), Heublein S. (6),
Zipfel, Schnabel (1),
Brückner (1), Martin (2), Karl, Zelenov (2/2)
SR: Bönisch/Schreiner (HSG Coburg)